Angebote


Hier findest du Angebote, die ich – allein oder im Miteinander mit Kolleg:innen – mit Liebe und Erfahrung gestalte. Sie laden ein zur Begleitung in Zeiten innerer Wandlung, zur Rückverbindung mit der Natur, zu Ritualen und zum Erleben von tiefer Verbundenheit.


Trauerritual – NOv 26

Termin
4 Tage im Herbst, der genauer Termin wird noch bekannt gegeben.
Ort
wird noch bekannt gegeben.

Seminarkosten: 395,– bis 520,– €, nach Selbsteinschätzung
zzgl. Unterkunf und Verpflegung (s.u.)

Warum ein Trauerfeuer?
Trauer ist mehr als ein schmerzhaftes Gefühl. Sie kann uns schwer werden lassen, uns müde machen oder uns den Atem nehmen. Manchmal zieht sie uns nach innen, manchmal lässt sie uns leer oder abgeschnitten fühlen. Trauer kann trennen: von unserer Lebendigkeit, von anderen Menschen und manchmal auch von uns selbst. Sie kann so überwältigend sein, dass wir versuchen, sie zu vermeiden, zu verdrängen oder schnell hinter uns zu lassen. An manchen Stellen ist das verständlich und hilfreich. An anderen wird das Ausweichen vor der Trauer selbst zu einer Belastung und kann weitere emotionale Schwierigkeiten nach sich ziehen.

Verbundenheit, Mitgefühl und andere Menschen sind natürliche Begleiter der Trauer. Sie ermöglichen es uns, in Kontakt mit uns selbst zu bleiben, während wir trauern. Sie erinnern uns daran, dass Trauer zum Menschsein gehört und dass wir mit ihr nicht allein sind. Und sie eröffnen uns, wenn wir es wollen, Wege durch die Trauer hindurch, anstatt an ihr vorbei zu leben.
Manchmal liegt unter der Trauer noch mehr. Trauer kann wie ein Raum sein, in dem sich viele Verluste sammeln: zerbrochene Beziehungen, gescheiterte Hoffnungen, Krankheit, körperliche Versehrtheit, ungelebtes Leben oder der Schmerz über den Zustand unserer Welt. Nicht immer wissen wir genau, was wir betrauern. Und oft zeigt sich die Trauer erst, wenn wir ihr langsam und behutsam Aufmerksamkeit schenken.

Wenn wir der Trauer Raum geben, kann sich etwas bewegen. Was lange festgehalten oder still geworden ist, kann sich allmählich lösen. Trauer kann uns nicht nur durch Schmerz führen, sondern auch Türen öffnen zu mehr Verbundenheit, Klarheit und vor allem zu mehr Lebendigkeit.

Trauer ist so individuell wie jeder Mensch. Am Trauerfeuer ist jede Form von Trauer willkommen, auch die, die keinen klaren Namen hat, die lange getragen wurde oder die aus früheren Generationen mitschwingt. Du hast dort Zeit, deiner eigenen Trauer nachzuspüren und du musst deine Trauer nicht allein tragen.

Du bist willkommen, wenn gerade ein Verlust dein Herz bewegt oder wenn du schon länger Trauer in dir trägst. Auch wenn du nicht genau weißt, was dich gerade bewegt, bist du eingeladen, dies gemeinsam mit uns zu erforschen. Willkommen sind ebenso Menschen, die andere in ihrem Alltag begleiten und mit emotionalen Prozessen arbeiten, in Therapie, Beratung, Pädagogik oder im sozialen und medizinischen Kontext.

Das Trauerfeuer im Überblick
Für vier Tage kommen wir als temporäre Gemeinschaft an einem stillen Ort in der Natur zusammen. Im Zentrum steht ein Ritual: ein großes Feuer, das der Trauer gewidmet ist.

Am 2. Tag entzünden das Feuer gemeinsam, hüten und begleiten es, Tag und Nacht, bis es verlischt. Das Feuer bildet den ruhenden Mittelpunkt unserer Zeit. Es hält einen geschützten Raum, in dem Trauer nicht erklärt oder gelöst werden muss.

In diesem Ritual vertiefen wir unser Wissen über unsere Trauerkultur und lernen, wir wir uns der Trauer zuwenden können. So erforschen wir, wie wir Trauer erleben, wie wir ihr begegnen und wie neue Räume von Annahme, Kontakt und Lebendigkeit entstehen können.

Was dich erwart
– Einführung in Trauerkulturen, rituelle Arbeit mit dem Trauerfeuer
– Zeit für Wahrnehmung, Austausch in kleinen Gruppen
– Somatische Übungen zur Erdung und zum Spüren des Körpers
– Gemeinsames Singen, achtsames Lauschen und geteilte Stille
– Momente von Humor und Leichtigkeit
– Zeit in der Natur
– gutes, nährendes Essen (bio, vegan + vegetarisch)
– Integration der eigenen Trauer

Wir verbringen den größten Teil der Zeit draußen: am Feuer in der Jurte oder in der Natur. Alle Angebote sind freiwillig. Stille, Rückzug und Pausen sind jederzeit möglich.


Ilan ist initiatische Begleiterin, Co-Bestatterin und begleitet Menschen in Lebensübergängen aller Art. „Vor sechs Jahren nahm ich gemeinsam mit meinem fast einjährigen Sohn zum ersten Mal an einem Trauerfeuer teil. Während in der Mitte ein großes Feuer brannte und die Erwachsenen ihrer Trauer Ausdruck gaben, spielte mein Sohn ungestört mit dem Holz. Das Ritual fühlte intensiv und wohlig an. Es gab mitfühlendes Bezeugen, vielfältige Formen von Ausdruck und auch viele sehr lustige Momente. Diese Erfahrung hat mein Verständnis von Trauer nachhaltig geprägt und mich auf den Weg in die Arbeit als Bestatterin und zur Trauerarbeit geführt.“

Es ist uns ein Anliegen mit unserer Arbeit einen Raum zu gestalten, der an unser Leben im Hier und Heute angepasst ist und auf kulturelle Aneignung verzichtet. Wir wünschen uns, dass Trauer authentisch erlebt werden kann, unabhängig von Herkunft, Tradition oder Glauben.


DEIN Körper spricht

Dein Körper trägt deine Geschichten, Erfahrungen und Gefühle wie ein Gefäß das alles speichert und erinnert, auf und unter deiner Haut und in deinen Knochen. Wir geben ihm eine Möglichkeit zu erzählen, was er mitteilen möchte und öffnen dabei einen sicheren Ort der Begegnung: mit dir selbst, mit dem, was war, und mit dem, was sich gerade zeigen möchte um das nach außen zu bringen, was im Inneren wirkt.

Der Ablauf
Zunächst wählst du intuitiv einige Farben aus – solche, die dich anziehen, berühren oder gerade zu dir sprechen. Dann legst du dich ohne Kleidung auf einen weichen, angenehmen Untergrund und bedeckst dich mit einem weisses Baumwolltuch. Darunter findest du Ruhe in deinem Körper. Das Ritual beginnt.

In Stille oder mit Musik beginne ich, auf deinem Körper zu malen. Die Farben fließen, die Bewegung folgt dem Moment. Ich nutze Farben, Linien und Flächen als Ausdrucksform und zeige dabei tiefe emotionale Schichten aus dem Unterbewußtsein, die es zeigen möchte.Das Tuch wird zur Leinwand für das, was entstehen darf.

Für wen ist dieses Angebot?
Für alle, die Neugierig sind und sich mit der Geschichte und den Themen im eigenen Körper auseinandersetzen möchten. Du braucht keine Vorerfahrungen, nur deine Bereitschaft, da zu sein.

Es ist eine Erfahrung. Und eine Erinnerung. Ein visuelles Sichtbarmachen von einer Schicht deines Seins, von dem was gerade in dir lebendig ist. Nicht das bemalte Tuch steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung selbst.

Termine: neue Termine ab Feb 2026 und nach Vereinbarung
Ort: Potsdam
Dauer: Die Sitzung findet einzeln statt und dauert etwa 90 min., inklusive Vor-und Nachgespräch.
Kosten: 150 Euro
Fragen und Anmeldung: hallo@ilan-meta.de

Das entstandene Körperbild gehört dir.


Einfach
– draußen sein

3 Tage in der Natur, in Gemeinschaft.
Wenn sich das Leben wandelt, begleiten wir – mit einfachen Ritualen, Naturerfahrung und innerer Ausrichtung. Wir schaffen Raum für Orientierung und Wandlung. Eingeladen sind alle Erwachsenen – mit und ohne Erfahrung im Draußensein.

Wir schlafen in einem großen wilden Garten – unter dem Tarp oder unter freiem Himmel. Wir kochen am Feuer und hacken unser eigenes Holz. Wir gehen mit unseren Themen in die umliegende Natur und kehren mit Erlebnissen zurück ans Feuer. Wir teilen unsere Geschichten und Wünsche. Wir hören einander zu und erkennen uns im Gegenüber. Wir erzählen uns unsere Träume. Und wir bewegen, wovon wir uns verabschieden und was wir Neues in unser Leben einladen möchten.

Ort: Nähe Freiberg, bei Dresden
Preis:
ca 350,- € inkl. veg. bio. Verpflegung

Termin: Wieder für 2026/27 geplant. Wenn du zeitnah informiert werden möchtest, schreib uns gern eine E-Mail.
Anmeldung & Fragen: wald@lebensschule-ost.de

Leitung:
Katja Abraham Dankbarkeit. Neugier. Überblick. Verbindung. Struktur. 
Ilan Anita Hunke Herausforderungen. Klarheit. Aufbruch. Koherenz.
Gela Rippel Gemeinschaft. Intuition. Tatkraft. Musik. Freude.

Anmeldung und Fragen wald@lebensschule-ost.de


Wir können vieles allein, aber wir können nicht einander bezeugen, zuhören, gehört werden, uns spiegeln, inspirieren, füreinander da sein …